eigenjagdenFlächen einschätzen lassen

Für Landwirte & Betriebsinhaber

Betriebsaufgabe: Was aus Ihren Flächen werden kann.

Wenn der Betrieb ausläuft, beginnen die eigentlichen Entscheidungen: verkaufen, verpachten oder neu denken? Ein nüchterner Überblick über die Optionen, und über einen Ausweg, den die wenigsten kennen.

Die Ausgangslage ehrlich betrachtet

Ob fehlende Nachfolge, auslaufende Pachten oder Erträge, die die Arbeit nicht mehr rechtfertigen: Eine Betriebsaufgabe ist selten eine spontane Entscheidung, sondern das Ende eines langen Abwägens. Umso wichtiger ist, dass die Verwertung der Flächen nicht unter Zeitdruck und nicht unter Wert geschieht.

Die Optionen für Ihre Flächen

Der unterschätzte Ausweg: vom Acker zum Revier

Blühender Wildacker mit Kamille und Malve auf ehemaliger Ackerfläche
Vom Grenzertrag zum Lebensraum: Wildacker statt Raps

Große Betriebe im Osten sind fast immer zugleich Eigenjagdbezirke, und auch im Westen erreichen viele Betriebe mit ihren Flächen die 75-Hektar-Grenze. Durch gezielte Veredelung, etwa Wildäcker, Biotope, Hecken und Ruhezonen, entsteht aus schwachem Ackerland ein Revier, in dem das Wild steht. Ein solches Revier verkauft sich nicht über den Bodenpreis, sondern über seinen jagdlichen Wert. Diese Entwicklung haben wir mehrfach selbst umgesetzt: erst veredeln, dann wertsteigernd verkaufen, mit dem passenden Käufer aus unserem Netzwerk.

Steuern zuerst klären, dann verkaufen

Die Betriebsaufgabe hat steuerliche Folgen, die den Erlös stärker beeinflussen können als jeder Verhandlungserfolg: Aufdeckung stiller Reserven, mögliche Freibeträge, Fragen der Zuordnung von Privat- und Betriebsvermögen. Diese Gestaltung gehört zum Steuerberater, und zwar vor der Unterschrift. Wir liefern die belastbare Flächenbewertung dazu und führen anschließend den Verkauf.

Wir versprechen keinen Fantasiepreis. Tragen Ihre Flächen einen Wunschpreis nicht, sagen wir Ihnen auch das. Deshalb können Sie uns glauben, wenn er erreichbar ist.
Unser Grundsatz für jedes Mandat

Was sind Ihre Flächen wert?

Die Ersteinschätzung ist kostenfrei, unverbindlich und vertraulich. Auch für Teilflächen und Grenzertragsböden, gerade für die.

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Häufige Fragen zur Betriebsaufgabe

Muss ich bei der Betriebsaufgabe alles auf einmal verkaufen?

Nein. Verkauf an Nachbarbetriebe, Verpachtung einzelner Schläge und die Entwicklung jagdlich interessanter Teilflächen lassen sich kombinieren. Wichtig ist die Reihenfolge: erst die steuerliche Gestaltung mit dem Berater klären, dann die Flächen bewerten, dann verkaufen.

Was ist mit den schwachen Böden, die kein Nachbar haben will?

Genau diese Flächen sind unser Spezialgebiet. Landwirtschaftlich schwache Böden können jagdlich wertvoll sein: Mit Wildäckern, Biotopen und Rückzugsräumen entsteht aus Grenzertragsflächen ein gefragtes Revier mit eigenem Käuferkreis. Diese Entwicklung haben wir mehrfach selbst umgesetzt.

Welche Rolle spielen Steuern bei der Betriebsaufgabe?

Eine große. Bei der Aufgabe eines land- und forstwirtschaftlichen Betriebs werden in der Regel stille Reserven aufgedeckt; das Steuerrecht kennt dafür unter bestimmten Voraussetzungen Erleichterungen, etwa einen Freibetrag ab dem 55. Lebensjahr. Die Gestaltung gehört zwingend zum Steuerberater, bevor Verträge unterschrieben werden. Wir stimmen Bewertung und Verkaufsablauf darauf ab.