eigenjagden

Für Menschen mit einem eigenen Revier im Sinn

Eigenjagd kaufen.
Ein Revier, das zu Ihnen passt.

Eine Eigenjagd ist mehr als eine große Fläche. Entscheidend sind ihr rechtlicher Status, der Zustand von Wald und Flur und die Frage, wie Sie das Revier langfristig führen möchten. Wir begleiten Ihre Suche und die Einordnung.

Ihr Ansprechpartner: Ronny Andresen, Berufsheger und Makler. Redaktionell aktualisiert am .

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Eigenjagd kaufen oder Jagd pachten?

Wer eine Eigenjagd kauft, erwirbt Grund und Boden. Wer eine Jagd pachtet, übernimmt dagegen ein zeitlich und vertraglich geregeltes Jagdausübungsrecht. Die Suche nach einer Jagdgelegenheit ist deshalb etwas anderes als der Kauf eines Jagdreviers. Hier geht es um Eigentum an einer Fläche mit geprüftem Eigenjagdstatus.

Für Waldgrundstücke ohne eigene Jagd finden Sie die passende Orientierung unter Wald kaufen. Auch kleinere Flächen können interessant sein; sie erhalten durch den Kauf allein jedoch keinen Eigenjagdstatus.

Wann ist eine Fläche eine Eigenjagd?

Die bundesrechtliche Grundlage ist § 7 Bundesjagdgesetz. Neben der nutzbaren Fläche zählen Zusammenhang und Eigentumsverhältnisse; die Länder können höhere Mindestgrößen vorsehen. Lassen Sie den konkreten Status, Grenzen, Abrundungen und bestehende Jagdpacht vor dem Kauf anhand der Unterlagen und mit der zuständigen Jagdbehörde klären.

Diese Unterlagen gehören zur Kaufprüfung

  • Eigentum und Grenzen: Grundbuch, Flurstücksverzeichnis, Karte und eingetragene Rechte. Eine Verkaufszeichnung ersetzt keinen gesicherten Grenzverlauf.
  • Jagdliche Verhältnisse: Bestätigung des Eigenjagdstatus, Revierkarte, Pachtverträge, Laufzeiten und Informationen zu Wildschäden.
  • Bestand und Nutzung: Baumarten, Altersklassen, Vorrat soweit erfasst, Pflegezustand und erkennbare Schäden. Landwirtschaftliche Pachten und Bewirtschaftungsvereinbarungen gehören ebenfalls dazu.
  • Erschließung: Nutzbare Zufahrten, Wegerechte, Rückemöglichkeiten und der Zustand der Reviereinrichtungen.
  • Aufwand nach dem Kauf: Betreuung, Verkehrssicherung, Pflege und geplante Maßnahmen. Diese Kosten gehören neben dem Kaufpreis in Ihre Entscheidung.

Was kostet eine Eigenjagd?

Ein pauschaler Preis pro Hektar bildet weder den Baumbestand noch Gebäude, Nutzungsbindungen und jagdliche Verhältnisse zuverlässig ab. Wir trennen in der Einordnung Boden, Bestand und weitere wertrelevante Eigenschaften. Hinzu kommen die für Ihren Kauf geltenden Erwerbsnebenkosten und der laufende Aufwand. Ein Budget sollte deshalb Kauf und spätere Bewirtschaftung gemeinsam berücksichtigen.

So begleiten wir den Kauf

  1. Suchprofil klären. Region, Größe, Preisrahmen, Erreichbarkeit und geplante Nutzung werden miteinander abgeglichen.
  2. Passende Flächen einordnen. Bei einem geeigneten Mandat stimmen wir die Freigabe der Informationen mit dem Eigentümer ab.
  3. Unterlagen und Revier prüfen. Eine Besichtigung und nachvollziehbare Daten helfen, Potential und offenen Prüfbedarf zu trennen.
  4. Kauf und Übergabe vorbereiten. Vertragsgestaltung, erforderliche Genehmigungen und steuerliche Fragen werden mit den zuständigen Fachleuten geklärt.

Unsere praktische Arbeit an Lebensräumen fließt in die Einordnung ein. Unter Revierentwicklung sehen Sie, welche Maßnahmen dabei eine Rolle spielen; unter Über uns lernen Sie Ihren Ansprechpartner kennen.

Welche Fläche suchen Sie?

Beschreiben Sie Ihre Wünsche. Anschließend können Sie das Suchprofil mit Ihrem E-Mail-Programm an uns senden.

Die Angaben werden hier nicht gespeichert. Sie entscheiden im E-Mail-Programm, ob Sie die Nachricht versenden.